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„Menschen, nicht (nur) die Häuser machen die Stadt Bruck“

Ausgehend von der „Stadtvision Bruck 2030“ arbeitet Bruck an der Mur am Stadtentwicklungskonzept 1.0. Als erster Schritt wurde der aktuelle Stand bei zwei Bürgerinformationsabenden präsentiert und diskutiert.

Wohin entwickelt sich Bruck an der Mur in den kommenden Jahrzehnten? Wie sieht die Rolle der Kornmesserstadt innerhalb der Region aus und welche Schwerpunkte werden gesetzt? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigt sich die Stadt Bruck an der Mur im Zuge der Erstellung des Stadtentwicklungskonzepts 1.0, dessen aktueller Stand gestern im Rathaus erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Bürgermeister Peter Koch skizzierte die Ausgangssituation in der seit 2015 mit Oberaich fusionierten Bezirksstadt Bruck mit ihren rund 15.850 Einwohnern und einer Gesamtfläche von immerhin 85,4 km2. Nach mehr als 750 Jahren Stadtgeschichte gelte es nun imspannenden Umfeld von Industrie 4.0 oder der Migrationsbewegung Neues zu entdecken und die traditionsreiche Stadt mit dem Leitbild „Stadtvision Bruck 2030“ positiv weiterzuentwickeln. „Die wirkliche Herausforderung besteht darin, jetzt Entscheidung zutreffen, die für die Bevölkerung in 15 bis 30 Jahren Gültigkeit haben“, erklärte Koch.

Der bekannte Grazer Raumplaner Max Pumpernig, der die Stadt Bruck seit vielen Jahren begleitet und berät, stellte in weiterer Folge die Eckdaten des Stadtentwicklungskonzepts vor. Neben den gesetzlichen Vorgaben und der übergeordneten Raumplanung diente die Stadtvision als Ausgangspunkt für sämtliche Überlegungen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bereiche Europan (Bruck-Süd) und Smart City (Bahnhofsviertel), auf die Projekte Masterplan Innenstadt und Lebensraum Mur sowie das Tourismus- und Radverkehrskonzept gelegt.

Die wesentlichsten Leitlinien für die kommenden 15 Jahre wurden wie folgt festgelegt: die Stadtentwicklung von Bruck an der Mur erfolgt von innen nach außen. Das bedeutet, dass der Wohnbau in der Altstadt forciert wird, damit sich mehr Menschen im Zentrum ansiedeln. Parallel dazu werden Handel und Dienstleistung gestärkt. Der Trend gehe ohnedies zurück zur gewachsenen Altstadt, gerade Bruck verfüge hier als "Stadt der kurzen Wege" über großes Potential, so Pumpernig. Auch gelte das Motto „Revitalisierung und Sanierung vor Neubau“. Eine restriktive Flächenwidmung, zum Beispiel die Verhinderung eines Einkaufszentrums auf der grünen Wiese, und eine Konzentration auf die Kompetenzen und Stärken der Stadt werde ausschlaggebend für den künftigen Erfolg sein.

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Fotos: Stadt Bruck/Michael Maili

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